Stottern und Atemtechnik (aus einem Interview, Teil 1)

Was ist das Besondere an der Therapie, die Sie anbieten?

Es ist eine Kombination, mit der verschiedene Aspekte des Stotterns bearbeitet werden. Ein Aspekt umfasst die Atemtechnik. Das ist aber eine Atemtechnik, die nicht aus der logopädischen Ausbildung stammt, sondern sie gehört zum Ausbildungsprogramm von Opernsängern und Schauspielern.

Was haben Opernsäger und Schauspieler denn mit Stottern zu tun?

Es geht darum, dass Stotterer unter anderem eine Funktionsstörung des Zwerchfells haben. Dass sich das Zwerchfell nicht richtig bewegt, dass es beim Sprechen vibriert oder stehen bleibt. Das führt dann dazu, dass ein Unter- oder Überdruck gegen die Stimmbänder entsteht. Und das ist eine der Ursachen für das Stottern.

Also müssen die Stotterer lernen, so zu atmen wie Opernsänger und Schauspieler, damit sie weniger stottern?

Das ist ein Aspekt dieser Therapie, aber es ist natürlich nicht ausreichend.

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