Beim Stottern handelt es sich im eigentlichen Sinne nicht um eine Sprach- sondern um eine Kommunikationsstörung, die nur in Beziehung mit anderen Personen auftritt. Führt der Stotterer laute Selbstgespräche oder spricht er zu Tieren, spricht er meistens symptomfrei.

Stärkeres Stottern resultiert nicht unbedingt aus Angst. Oft ist es nur eine hartnäckige und gewohnheitsmäßige Reaktionsweise, die auch dann fast reflexartig abläuft, wenn der Stotterer sich eigentlich wohlfühlt.

Kommunikation ist die bewusste Herstellung einer Gesprächssituation. Man stellt in diesem Falle eine wirkliche Beziehung zum Gesprächspartner her, fühlt sich nicht mehr auf der Flucht vor dem Sprechen, sondern als Gestalter der Situation.

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