Das Stottern ist zunächst eine Kommunikationsstörung, erst in zweiter Linie eine Sprachstörung. Darum macht es Sinn, innerhalb der Stottertherapie ein Kommunikationstraining durchzuführen.
Ein solches Training der Kommunikation gibt es für ältere Stotterer während des Intensivkurses nur in einfacher Form. Denn zunächst üben wir die Technik. Wir entkrampfen die Muskeln und korrigieren die falsche Bewegung des Zwerchfells.

Erst sollen sich die Fortschritte in der Sprache nach dem Intensivkurs stabilisieren. Danach können sich interessierte ältere Stotterer an eine professionelle Kommunikationstrainerin wenden (www.top-coaching.de). Dort verbessern Sie ihre allgemeine Kommunikationsfähigkeit.

Es gibt einige Situationen, in denen fast jeder Stotterer fließend spricht.
Wenn er laute Selbstgespräche führt. Wenn er unbeobachtet zu Tieren spricht.
Oder beim gemeinsamen Sprechen im Chor.
Die grundlegende Sprechfähigkeit ist also beim Stotterer vorhanden.

Erst auf der Beziehungsebene tritt die Störung auf.
Das hat in der Vergangenheit verständlicherweise viele Stottertherapeuten auf eine falsche Fährte gelockt. Sie erklärten das Stottern überwiegend psychologisch. Beim zum Stottern veranlagten ist es aber die nervliche Erregung, die jede Kommunikation auslöst, die die Störung hervorruft. Ein reflexartig auftretender falscher Automatismus.

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