Kommunikationstraining für Stotterer

Das Stottern ist in erster Linie eine Kommunikationsstörung. Erst in zweiter Linie eine Sprachstörung. Darum macht es Sinn, ein Kommunikationstraining durchzuführen.

Ein solches Training der Kommunikation machen wir während des Intensivkurses nur in einfacher Form. Denn zunächst üben wir die Technik. Wir entkrampfen die Muskeln und korrigieren die falsche Bewegung des Zwerchfells.

Erst sollen sich die Fortschritte in der Sprache nach dem Intensivkurs stabilisieren. Danach können sich Interessierte an die professionelle Kommunikationstrainerin Carmen Hentschel wenden. Dort verbessern Sie ihre allgemeine Kommunikationsfähigkeit.

Es gibt einige Situationen, in denen fast jeder Stotterer fließend spricht.

Wenn er laute Selbstgespräche führt. Wenn er unbeobachtet zu Tieren spricht.

Oder wenn er zusammen mit anderen im Chor spricht.

Die grundlegende Sprechfähigkeit ist also beim Stotterer vorhanden.

Erst auf der Beziehungsebene tritt die Störung auf.

Das hat in der Vergangenheit verständlicherweise viele Stottertherapeuten auf eine falsche Fährte gelockt. Sie erklärten das Stottern überwiegend psychologisch.

Dazu eine Analogie. Stellen wir uns vor, dass das, was man als Seele bezeichnet, außerhalb des Gehirns liegt. Dass die Seele mit dem Gehirn so verknüpft ist wie das Sonnenlicht mit dem Spiegel. Dann sieht man das Licht zwar im Spiegel. Es befindet sich aber in Wirklichkeit außerhalb.

Das Licht benutzt in diesem Fall den Spiegel dazu, um sich zu zeigen.

Analog dazu benutzt die Seele das Gehirn als Instrument.

Schon bei einer relativ normalen psychischen Erregung kann der Stotterer auf seinem Instrument nicht mehr richtig spielen. Weil es beschädigt oder zumindest stark verstimmt ist.

Dann muss man das Instrument reparieren oder richtig stimmen.

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