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Therapie-Methoden und Atem-Übungen für Stotterer
Wir zeigen hier keine wissenschaftlichen Ergebnisse zum Thema Stottern. Denn wir möchten Sie möglichst einfach und anschaulich informieren.
Für den Therapie-Erfolg sind alltagstaugliche Methoden und praktische Übungen entscheidend. Keine Theorien.
Wenn Sie sich mit Stottern in der Theorie auseinandersetzen möchten, empfehlen wir Ihnen zwei Bücher:
1) "Stottern - Ätiologie, Diagnose, Behandlung" von Prof. Dr. Peter Fiedler und Renate Standop.
2) "Stottern - Erkenntnisse, Theorien, Behandlungsmethoden" von Dr. Ulrich Natke.
Diese Bücher sind in einem akademischen Stil geschrieben. Sie sind für Laien nicht einfach zu lesen.
Leichter zu lesen und speziell auf jüngere Stotterer zugeschnitten ist das Buch "Gruppentherapie mit stotternden Kindern und Jugendlichen". Von Prof. Dr. Nitza Katz-Bernstein und Dr. Katja Subellok.
Ebenfalls leicht zu lesen ist das Buch "Ja..., aber! - Ein individualpsychologisches Konzept neurotischen Verhaltens, dargestellt am Beispiel des Stotterns". Von Theo Schoenaker.
Hier geht es weniger um naturwissenschaftliche Informationen. Das Buch behandelt mögliche psychologische Hintergründe, in die das Stottern eingebettet ist.
In unserer eigenen Therapie orientieren wir uns nicht so sehr an Erkenntnissen aus dem deutschsprachigen Raum.
Unsere praktischen Übungen für Stotterer berücksichtigen eher die neueren Ergebnisse der Hirnforschung (Prof. Dr. Christine Weber-Fox) und der Genetik (Prof. Dr. James F. Battey) aus den USA.
Die Psychotherapie spielt an unserem Institut zwar auch eine Rolle, aber nicht die Hauptrolle. Denn rein psychologisch orientierte Methoden führen in der Regel nur zu mäßigen Fortschritten. Wirksamer ist in diesem Fall ein Kommunikationstraining.
Einige Funktionen des Gehirns unterscheiden sich bei Stotterern und Nicht-Stotterern. Durch bestimmte Atem-Übungen lässt sich dieser Unterschied aber korrigieren. Deshalb ist die Grundlage der Therapie an unserem Institut das Erlernen von Methoden und Übungen. Diese haben sich in der Praxis hervorragend bewährt. Wir verzichten auf jede Art von Techniken mit künstlich klingender Sprechweise. Wir üben von Anfang an den natürlichen Ablauf ein.
Das ist aber nur der erste Schritt.
Stottern lässt sich nicht nur und ausschließlich durch Technik und Übungen kurieren.
Die vielfältigen Sprechängste und Vermeidungsreaktionen, die parallel zum Stottern auftreten, werden pragmatisch angegangen. Jugendliche und erwachsene Stotterer können diese Aufgabe im Alltag selbständig bewältigen. Bei Kindern sind wir sehr an einer Kooperation mit Vater und/oder Mutter interessiert. Eltern oder Elternteile, die ihr Kind zur Therapie begleiten, werden von uns in Beratungsgesprächen im Umgang mit dem Problem geschult. Der Stotterer lernt, eine Technik und Übungen zu beherrschen, die im Alltag weiter trainiert werden müssen. Ein zweimal zehnminütiges Training pro Tag reicht hierfür aus. Nach dem Intensivkurs verstehen jugendliche und erwachsene Stotterer auch die psychologischen Zusammenhänge, die parallel zum technischen Sprachproblem auftreten.
Die begleitenden Eltern im Kinderkurs verstehen diese psychologischen Zusammenhänge dann stellvertretend für ihre Kinder. Sie können im Alltag entsprechend reagieren.
Sie sind auch nach dem Kurs weiter mit dem Institut in Kontakt, wenn Sie es wünschen.
Der Kontakt erfolgt über Telefongespräche und Mails. Wenn Sie in der Nähe wohnen, können Sie auch jederzeit einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren.
Es ist für uns sehr wichtig, Rückfällen vorzubeugen. Darum bieten wir jedem Teilnehmer an unserer Therapie auch kostenlose Auffrischungskurse am Wochenende an. Die kann jeder Teilnehmer so oft besuchen wie er will.
Besonders jugendliche und erwachsene Stotterer haben Jahre oder Jahrzehnte mit ihrem Problem zu kämpfen gehabt. Sie werden sich dann nicht auf den bei uns erzielten Erfolgen ausruhen.
Sie werden auch nach dem Intensivkurs regelmäßig trainieren und ein Jahr lang wachsam sein. Auch darum bieten wir die kostenlosen Auffrischungskurse an.
Es wird dadurch einfacher, sich selbst zu disziplinieren.
Bei uns zahlen Sie für die Therapie nur einmal. Wir möchten, dass Sie oder ihr Kind aufhören zu stottern. Wir möchten nicht, dass Sie von Therapie zu Therapie rennen und dabei arm werden.
Den alleinigen Stein der Weisen gibt es beim Problem des Stotterns nicht. Das Problem setzt sich aus vielen Mosaiksteinchen zusammen. Über diese Mosaiksteinchen verfügen wir. Das können wir guten Gewissens behaupten.
Es gibt Therapeuten, die erwachsenen Stotterern einreden, sie sollten sich mit ihrem Problem arrangieren. Zu diesen Therapeuten gehören wir nicht.
Eine solche Einstellung ist unnötig. Es besteht kein Anlass zur Resignation.
Stottern lässt sich auf Dauer vermeiden.
Weiter zu Heilung
info@stottern-vermeiden.de Kontakt Tel. 07121/ 329 101