Die Stottertherapie enthält eine Kombination von Techniken, mit der das Stottern bearbeitet wird. Ein Aspekt umfasst die Atem- und Sprechtechniken. Es sind Atemübungen, die nicht aus der Logopädie stammen, sondern die zum Ausbildungsprogramm von Opernsängern und Schauspielern gehören.

Stotterer haben unter anderem eine Funktionsstörung des Zwerchfells. Das Zwerchfell bewegt sich nicht richtig. Es verkrampft sich beim Sprechen (tonisches Stottern) oder es vibriert (klonisches Stottern). In Kombination damit entsteht ein Unter- oder Überdruck gegen die Stimmbänder. 

Im Training wird das alles richtig eingestellt und in Kombination mit der Anpassung der Gehirn-Aktivitäten automatisiert. Die Automatisierung muss so einfach gestaltet sein, dass sie dem Sprechablauf eines normal Sprechenden entspricht. Ansonsten wäre sie im Alttag nicht umsetzbar.

Viele Therapien scheitern an einer Überforderung des Gehirns durch eine unnötig komplizierte Atemtechnik und zusätzlich antrainierte bildhafte Vorstellungen. Das ist nicht alltagstauglich.

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