Das Stottern ist zunächst eine Kommunikationsstörung, erst in zweiter Linie eine Sprachstörung. Darum macht es Sinn, innerhalb der Stottertherapie ein Kommunikationstraining durchzuführen.
Ein solches Training der Kommunikation gibt es für ältere Stotterer während des Intensivkurses nur in einfacher Form. Denn zunächst üben wir die Technik. Wir entkrampfen die Muskeln, korrigieren die falsche Bewegung des Zwerchfells und stellen die Atmung richtig ein.

Erst sollen sich die Fortschritte in der Sprache nach dem Intensivkurs stabilisieren. Danach können sich interessierte ältere Stotterer bei Bedarf an eine professionelle Kommunikationstrainerin wenden, um ihre allgemeine Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. Bei Interesse kann ich Ihnen eine solche Trainerin vermitteln.

Es gibt einige Situationen, in denen fast jeder Stotterer fließend spricht.
Wenn er laute Selbstgespräche führt. Wenn er unbeobachtet zu Tieren spricht.
Oder beim gemeinsamen Sprechen im Chor.
Die grundlegende Sprechfähigkeit ist also beim Stotterer vorhanden.

Erst auf der Beziehungsebene tritt die Störung auf.
Das hat in der Vergangenheit verständlicherweise viele Stottertherapeuten auf eine falsche Fährte gelockt. Sie erklärten das Stottern überwiegend psychologisch. Bei einer Veranlagung  zum Stottern ist es aber die nervliche Erregung, die die Störung hervorruft. Diese Erregung ist innerhalb einer Kommunikation mit anderen Personen automatisch höher. Das führt zu einem reflexartig auftretenden falschen Automatismus.

Tel. 07121 / 433 55 65, 

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