Moses, der Begründer der jüdischen Religion, war wohl einer der bekanntesten Stotterer der Weltgeschichte. Er lebte im 13. Jahrhundert vor Christus und war lange Zeit Hirte in der Einöde. Da er stotterte, sprach sein Bruder Aaron oft für ihn.

In der Bibel steht nur, dass er eine „schwere Zunge“ hatte. Dass er stotterte, geht aus persischer und arabischer Literatur hervor.

Moses hatte, um eine Grausamkeit an einem Sklaven zu verhindern, einen Ägypter in Notwehr erschlagen, war deshalb als Mörder verrufen und bei den Beamten und Priestern des Pharao verhasst.

Trotzdem gelang es ihm, sein Volk aus den Ketten ägyptischer Gefangenschaft zu befreien und in das Heilige Land zu führen.

Moses verkündete nicht nur die Zehn Gebote, die später auch in der christlichen Religion eine große Rolle spielten. Als Folge der Einrichtungen und Gesetze, die Moses begründete, erreichte sein Volk einen sehr hohen Grad der damaligen Kultur.

Inhaltsverzeichnis   > Home