Das Stottern ist zunächst eine Kommunikationsstörung, erst in zweiter Linie eine Sprachstörung. 

Erst sollen sich die Fortschritte in der Sprache nach der Stottertherapie stabilisieren. Danach können sich interessierte ältere Stotterer bei Bedarf an eine professionelle Kommunikationstrainerin wenden, um ihre allgemeine Kommunikationsfähigkeit zu verbessern. Bei Interesse kann ich Ihnen eine solche Trainerin vermitteln.

Erst auf der Beziehungsebene tritt die Störung auf.
Das hat in der Vergangenheit verständlicherweise viele Stottertherapeuten auf eine falsche Fährte gelockt. Sie erklärten das Stottern überwiegend psychologisch. Bei einer Veranlagung  zum Stottern ist es aber die nervliche Erregung, die die Störung hervorruft. Diese Erregung ist innerhalb einer Kommunikation mit anderen Personen automatisch höher. Das führt zu einem reflexartig auftretenden falschen Automatismus.

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