Man wird mit der Veranlagung zum Stottern geboren. Die Ursachen liegen überwiegend in der Genetik. Umstände und Erziehung spielen bei der Entstehung nur eine geringe Rolle.

Entwickelt ein Kind nach einer traumatischen Erfahrung diese Sprachstörung, liegt der Grund dafür in seiner genetischen Disposition und nicht im Trauma.

Die meisten Kinder, bei denen die Sprachstörung beginnt, entwickeln unbewusst eine Anpassungsstrategie. Mit dieser Strategie überwinden sie das Problem bis zur Pubertät.

Bleibt die Stöung darüber hinaus hartnäckig, hilft nur eine gezielte, gehirngerechte Therapie. Basis des Erfolgs ist ein regelmäßiges effektives Training.

Manche Therapien verleiten Stotternde dazu, sich mit ihrer Sprachstörung abzufinden. Sie sollen sie einfach entspannt hinnehmen und akzeptieren. Aus dieser Entspannung soll sich eine Verbesserung ergeben.

Diese Einstellung mag bei einem jugendlichen Betroffenen kurzfristig die Stimmung heben. Spätestens im reiferen Lebensalter erweist sich das aber als Lebenslüge.

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