Stottern bei Kindern behandeln: Spezielle Stottertherapie

Was tun, wenn mein Kind stottert?

An Stottern leidende Kinder können eine Therapie bereits erfolgreich absolviert haben. Die Eltern erleben dann trotzdem manchmal, dass sich statt des Stotterns ein anderes Symptom zeigt.

Solche Symptome können zum Beispiel exzessives Nägelkauen, Asthma-Anfälle oder Bettnässen sein. Eine solche Symptom-Verschiebung passiert natürlich nicht auf der bewussten Ebene. Sie ist nicht Ausdruck einer "bösen" Absicht. Sie ist ein Zeichen dafür, dass das Kind sich noch entmutigt fühlt.

Darum ist es oft einfacher, jugendliche oder erwachsene Stotterer zu behandeln als Kinder. Denn bei stotternden Kindern ist man als Therapeut auf die Unterstützung der Eltern angewiesen.

In der Stotter-Therapie für Schulkinder von 6 bis 14 Jahren gibt es für die begleitende Person eine Information und Ausbildung. Durch die heimische Unterstützung kann das Kind in Zukunft auf weitere Therapien verzichten. Es kann die vollständige Heilung anstreben.

Das Kind muss dann nie wieder an eine Sprechtechnik denken.

Vater und/oder Mutter eines Kindes lernen als Begleitpersonen in der Stottertherapie, entspannter mit dem Problem umzugehen. Die Dramatik aus der Geschichte herauszunehmen.
Sich bewusst zu machen, dass man Kinder am ehesten ermutigt, wenn man ihnen etwas zutraut. Ihnen Aufgaben überträgt und sie lobt.

Die Eltern hüten sich davor, dem Kind, das stottert, mehr zu helfen als nötig. Mitleid ist keine Hilfe.
Mut entwickelt sich aus der Erfahrung, Aufgaben selbständig bewältigen zu können.
Ermutigung ist die beste Vorbeugung gegen Symptomverschiebungen.

Termine, Tel. 07121 / 433 55 65, Kontakt

Stottern bei Kleinkindern

Stottern bei zwei- oder dreijährigen Kleinkindern sollte man noch nicht behandeln.

Dieses Entwicklungsstottern legt sich oft von selbst. Man kann Kinder in diesem Alter auch noch nicht als Stotterer bezeichnen.

Zur Vorbeugung können Sie mit Ihrem stotternden Kleinkind lieber öfter laut singen.

Es darauf hinweisen, wie schön der Atem und die Worte beim Singen fließen.

Ansonsten das Kinderstottern nicht beachten und auch kein besorgtes Gesicht machen.

Das merkt das Kind. Es entwickelt dann eher ein Störungsbewusstsein.

 

 

 

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