Bei Kindern ist man als Therapeut auf die Unterstützung der Eltern angewiesen.

In der Stottertherapie für Schulkinder von 6 bis 14 Jahren gibt es für die begleitende Person eine Information und Ausbildung. Durch die heimische Unterstützung kann das Kind in Zukunft auf weitere Therapien verzichten. Es kann die vollständige Heilung anstreben. Das Kind muss dann nie wieder an eine Sprechtechnik denken.

Vater und/oder Mutter eines Kindes lernen, entspannter mit dem Problem umzugehen. Die Dramatik aus der Geschichte herauszunehmen.
Man ermutigt Kinder am ehesten, wenn man ihnen etwas zutraut.

Die Eltern hüten sich davor, dem Kind mehr zu helfen als nötig. Mitleid ist keine Alternative. 

Stottern bei zwei- oder dreijährigen Kleinkindern sollte man noch nicht behandeln. Dieses Entwicklungsstottern legt sich oft von selbst. Man kann Kinder in diesem Alter auch noch nicht als Stotterer bezeichnen.

Zur Vorbeugung können Sie mit Ihrem stotternden Kleinkind lieber öfter laut singen. Es darauf hinweisen, wie schön der Atem und die Worte beim Singen fließen. Ansonsten das Kinderstottern nicht beachten und auch kein besorgtes Gesicht machen.

Das merkt das Kind. Es entwickelt dann eher ein Störungsbewusstsein.

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